Alta Via Nr. 5

Sonnenaufgang über Faloria und Sorapis, Cadore

Alta Via Nr. 5 der Dolomiten: von Sexten nach Pieve di Cadore

Start: Sexten (BZ) — Ziel: Pieve di Cadore (BL) — Dauer: 6-7 Tage — Länge: rund 90 km — Schwierigkeit: EE, mit versicherten EEA-Abschnitten für erfahrene Bergwanderer — Beste Zeit: Juli-September — Gebirgsgruppen: Sextner Dolomiten, Marmarole, Antelao — Wichtigste Hütten: Zsigmondy-Comici, Carducci, Ciarèido, Baion-Boni, San Marco, Galassi, Antelao.

Die Alta Via Nr. 5, dem Cadoriner Maler Tizian Vecellio gewidmet, gehört zu den anspruchsvollsten und wildesten Höhenwegen der Dolomiten. Sie beginnt zwischen den Zinnen der Sextner Dolomiten, unterhalb der Wände am Zsigmondy-Comici, und führt in die Marmarole-Gruppe, wo sie an der Forcella Giau de la Tana mit über 2.600 Metern ihren höchsten Punkt erreicht. Der Weg durchquert wenig begangenes Hochgebirge, zwischen Karen, Schuttreisen und aussichtsreichen Graten, mit Blick auf den Antelao und die Ampezzaner Dolomiten. Die letzten Etappen steigen ins Cadore ab, über die Hütten San Marco, Galassi und Antelao, bis nach Pieve di Cadore, der Geburtsstadt Tizians. Eine Route für erfahrene, trittsichere und ausdauernde Bergwanderer, die dafür einige der ursprünglichsten und am wenigsten bekannten Landschaften der Belluneser Dolomiten schenkt.

Antelao und Marmarole vom Monte Popena
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Steckbrief

  • Etappen: 7
  • Länge: rund 100 km
  • Schwierigkeit: anspruchsvoll, wildes und wenig begangenes Gelände
  • Start: Sexten (1.317 m)
  • Ziel: Pieve di Cadore (880 m)
  • Wichtigste Hütten: Emilio Comici, Giosue Carducci, Monte Agudo, Ciareido, Baion-Elio Boni, Dino e Giovanni Chiggiato, Antelao

Wussten Sie schon?

Auch „Tizian-Weg“ genannt, zu Ehren von Tizian Vecellio, dem großen Maler der Renaissance, der in Pieve di Cadore geboren wurde. Es ist die östlichste Alta Via der zentralen Dolomiten und durchquert die Marmarole-Gruppe, eine bezaubernd wilde und einsame Bergwelt mit nur sehr wenigen Stützpunkten.

Ein Weg im Zeichen Tizians

Die Alta Via Nr. 5 trägt den Namen von Tizian Vecellio, dem Maler, der die venezianische Kunst der Renaissance umwälzte und der genau in Pieve di Cadore geboren wurde – jenem Ort, an dem der Weg nach sieben Etappen zwischen den Zinnen der Sextner Dolomiten und der Einsamkeit der Marmarole endet. Unterwegs erzählen auch die Namen der Hütten eine dolomitische Geschichte: jene am Fuß der Sextner Wände ist Emilio Comici gewidmet, dem Triestiner Alpinisten, der in den dreißiger Jahren das Freiklettern revolutionierte und Routen eröffnete, die den „sechsten Grad“ erstmals in die Dolomiten brachten.

Auf dem letzten Teil der Strecke begleitet den Wanderer zudem der Antelao, der mit seinen 3.264 m als „König der Cadoriner Dolomiten“ gilt – wegen seiner freistehenden Masse, die von weiten Teilen der Provinz Belluno aus sichtbar ist.

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Alta Via Nr. 1
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